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Comdirect Wertpapierradar

Comdirect Wertpapierradar Nachfrage bei Aktien steigt weiter

Die Zinsen für Tagesgeld und Festgeld sind mit der letzten Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank weiter gefallen. Bedingt durch die geringen Renditechancen suchen Anleger vermehrt nach Alternativen. Ein Trend geht eindeutig in Richtung Börse – dies zeigt auch das aktuelle Ergebnis des „comdirect Wertpapierradar Deutschland“.

Demnach planen 25 Prozent der Deutschen noch in 2013 den Kauf von Wertpapieren. Unter den Männern wollen 32 Prozent ein Investment in Aktien anstreben. Frauen scheinen bei der Geldanlage eher konservativer zu denken, so gaben nur 18 Prozent an, an der Börse aktiv werden zu wollen. Grundlage für diese Aussagen ist eine Umfrage unter 2.960 Personen, im Dezember 2012.

Lohnt sich der Kauf von Aktien jetzt?

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Laut Comdirect Studie steigt das Interesse an Wertpapieren. Bild: comdirect

Pauschal lässt sich eine solche Frage nicht beantworten, aber: der Kauf von Wertpapieren ist aktuell populär. Insbesondere ein Investment in bekannte DAX-Titel, wie beispielsweise BASF, Bayer, Volkswagen oder Linde wird von vielen Experten langfristig als „sicherer Hafen“ angesehen.

Auf der anderen Seite bekam der Aufwärtstrend des DAX (Allzeithoch in dieser Woche bei 8.558) in den letzten Tagen einen Dämpfer. Dieboersenblogger.de sehen den Grund u.a. in schlechten Konjunkturdaten aus China, berichten aber zugleich „der übergeordnete Aufwärtstrend ist ungebrochen“.

Dennoch, auch an dieser Stelle der Hinweis (insbesondere für Börsen-Anfänger): An der Börse ist ein (Total-)verlust des eingesetzten Kapitals möglich. Gleichzeitig besteht aber auch die Möglichkeit eine deutlich höhere Rendite, im Vergleich zu Sichteinlagen bei Banken, zu erzielen.

Günstiger Handel bei Onliner-Brokern

Wer an der Börse aktiv werden möchte, muss im Besitz eines Wertpapierdepots sein. Der Kauf und Verkauf von Aktien ist über die Hausbank möglich und für Einsteiger oft eine gute Wahl. Allerdings sind hier die Gebühren, oftmals deutlich höher als bei Online-Brokern.

Eine preiswerte Lösung bietet z.B. Flatex an. Der Online-Broker bietet seinen Kunden eine Flatrate, pauschal werden 5 Euro pro Order berechnet. Ein ähnliches Modell ist bei der OnVista Bank mit lediglich 3,99 Euro pro Order erhältlich. Auch bekannte Direktbanken bieten ihren Kunden Wertpapierdepots an. Günstige Produkte kommen z.B. von der DAB Bank, Cortal Consors oder der Comdirect. Die genauen Kosten können Sie in unserem Depot-Vergleich berechnen.

  • Die Studie „comdirect Wertpapierradar Deutschland“ können Sie hier abrufen.
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2 Kommentare
  1. Haubner 24. Mai 2013 um 13:49

    In meinen Augen heißt das Zauberwort nicht Aktien sondern ETF! Ich bin seit Sommer 2012 im ishares DAX, die Entwicklung ist traumhaft und das bei geringsten Kosten. Einzeltitel kaufe ich nur noch, wenn ich wirklich zu 100% von dem Unternehmen überzeugt bin.

    • Mrs.DAX 29. Mai 2013 um 16:32

      ETF können maximal als Beimischung dienen, komplett sollte man auch hier nicht nur auf eine Form setzen, dass kann genau so gut nach hinten losgehen. Bei mir heisst das Zauberwort Diversifizierung, also nicht nur auf ein Pferd (ETF) setzen sondern auch Aktien, Immobilien, Tagesgeld (bei mehreren Banken), Edelmetalle oder andere Geldanlagen in Betracht ziehen.

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