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Sicherheit im Zahlungsverkehr

Sicherheit im Zahlungsverkehr Befolgen Sie diese Tipps für mehr Sicherheit beim Banking

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Befolgen Sie diese Tipps um weiterhin sicher einzukaufen.

Viren, Trojaner und andere Schädlinge: Computernutzer haben darunter zu leiden. Neben diesen offensichtlichen Gefahren gilt es auf weniger bekannte Risiken zu achten. Betrügerische Händler versuchen mit gefälschten Onlineshops an das Geld ihrer Kunden zu gelangen. In diesem Artikel wird erläutert, worauf Sie es bei der Sicherheit im elektronischen Zahlungsverkehr unbedingt achten müssen.

Elektronische Zahlungsvarianten

Im Internet gilt die Kreditkarte als gängiges Zahlungsmittel. Sie ist mit dem Bankkonto verbunden und kann jegliche Zahlungen genutzt werden. Vorausgesetzt der Anbieter unterstützt eine Zahlung per Kreditkarte.

Eine weitere Zahlungsmöglichkeit ist PayPal. Der Name klingt wie ein eigenes Zahlungsinstitut, doch es kann genauso wie die Kreditkarte von Betrügern missbraucht werden. Einige Händler bestehen auf Vorkasse, während bei anderen eine Zahlung per Nachnahme möglich ist.

Was macht diese elektronischen Zahlungsvarianten gefährlich? Sie können leicht von einem Virus befallen und ausspioniert werden. Meistens sind nur wenige Daten erforderlich, um dem Konto direkt Geld zu entziehen. Daher sollten Sie bei folgenden Vorfällen sofort misstrauisch werden:

 

Hierbei handelt es sich nur um eine kleine Liste von möglichen Schädlingen. Wer davon betroffen ist, sollte seine Bank anrufen und sicherheitshalber Details erfragen.

Tipp: Bei E-Mails auf den Absender achten. Eine Bank würde niemals E-Mails über ein Konto von GMX, GoogleMail, Yahoo oder Web.de verschicken. Sie verfügen über eine eigene Mailendung. Mit diesem einfachen Tipp können Sie einen Großteil der Schädlinge erkennen, ohne die Mail zu öffnen. Die Infizierung eines Computers erfolgt meistens erst mit dem Öffnen der Mail.

Sicher im Internet einkaufen

Wer gerne online auf Shoppingtour geht, sollte auf einige einfache Regeln achten. Vor dem Einkauf informieren Sie sich gründlich über den Verkäufer. Wenn es sich um eine Website handelt, fügen Sie den Link inklusive dem Begriff Feedback in eine Suchmaschine Ihrer Wahl ein. Alternativ können Sie die Begriffe Erfahrung oder Rezension verwenden.

Sollten Sie gerne in Auktionshäusern einkaufen, können Sie diese Methode mit dem Namen des Händlers durchführen. Achten Sie auf Kundenmeinungen, die auf praktischen Einkäufen beruhen. Ab und zu kann jeder Verkäufer einen schwarzen Tag haben. Sollte es nur wenige negative Bewertungen aufgrund der Lieferzeit geben, ist dies kein K.O.-Kriterium. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, wählt die Zahlungsoption Nachnahme aus. Hierfür wird allerdings eine Gebühr fällig, dafür muss der ganze Betrag für die Bestellung erst an der Haustür mit Übergabe des Pakets bezahlt werden.

Oft riskant einkaufen per Kreditkarte

kreditkarte laptop

Prüfen Sie genau, wo Sie Ihre Kreditkarten-Daten angeben.

Ein Flug kann meistens nur mit der Kreditkarte gebucht werden, vor allem wenn dieser schon bald ansteht. Allgemein gilt sie als das wichtigste Zahlungsmittel im Internet. Daher lautet die Grundlage: Niemals auf unverschlüsselten Websiten bezahlen!

Eine sichere Website nutzt für die Zahlung das SSL-Verfahren. Dieses erkennen Sie in der Browser-URL-Leiste an dem https://. Ist dort lediglich ein http:// (ohne s) enthalten, brechen Sie den Vorgang ab. Ansonsten könnten Dritte an Ihre Daten gelangen.

Bestimmt fragen Sie Sich nun, wo hier das Risiko liegt. Haftet die Bank nicht für solche Sicherheitsmängel? Natürlich müssen Sie nur für das bezahlen, was Sie auch wirklich später in Ihren Händen halten. Allerdings könnte die Bank vor Gericht auf ein fahrlässiges Verhalten klagen.

Damit solche Probleme gar nichts entstehen, wurde das SET-Verfahren entwickelt. Es bietet beiden Vertragspartner eine zweifelsfreie Identifikation. Der Kauf erfolgt mit einer speziellen Software und der Eingabe eines PIN-Codes. Bestellen Sie nur bei vertrauenswürdigen Verkäufern. Das SET-Verfahren hat den Nachteil, dass der Käufer auf jeden Fall zahlen muss – auch wenn die Waren wider Erwartens nicht ankommen sollten.

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